Bericht über Restor Multifokallinsen in Frankfurt

Es folgt ein fremder Erfahrungsbericht.

Erfahrungsbericht nach gut 3 1/2 jahren Restor Multifokallinsen

hallo,
ich habe mir vor gut 3 ½ jahren restor multifokallinsen in frankfurt
implantieren lassen. Ich bin gut 60 jahre, meine fehlsichtigkeit war auf
die nähe 3,75 und auf die ferne 1,50. ich trug eine gleitsichtbrille und
stellte mir mehr lebensqualität ohne brille vor. entsprechend wurde ich in
vorabgesprächen auch informiert.

die op verlief reibungslos und das aha-erlebnis, direkt nach der op ohne
brille lesen zu können, war beeindruckend. erhebliche unschärfen durch
blendung, sog. halos, sollten nach einiger zeit verschwinden, trübten
dennoch die freude erheblich. Im allgemeinen kann ich mit den neuen linsen
unter normalen bedingungen ganz ordentlich sehen, dass ich größtenteils
keine brille mehr benötige ist mittlerweile mein normalzustand und wird von
mir nicht mehr als besonderheit wahrgenommen, dennoch vergleiche ich mein
jetziges sehvermögen mit dem der gleitsichtbrille und hier zeigen sich doch
einige nachteile.

fahren:
das erste wirkliche schockerlebnis hatte ich dann nach kurzer zeit, als
mich die entgegenkommenden autoscheinwerfer nachts so stark blendeten, dass
ich nicht mehr meine eigene spur einsehen konnte. daß sich blenden mit den
neuen linsen so schrecklich in riesigen lichtkreisen auswirken kann, war
mir nicht vorstellbar. das blenden ist bis heute geblieben.

freizeit und reise
Weiterhin stört mich erheblich, daß es mir in gaststätten mit gemütlichem
licht nicht mehr möglich ist, die speisenkarte zu lesen, ein schlimmes
problem, da auch das lesen von büchern auf meinen reisen hierduch z.t
unmöglich wurde. Ich versuchte und versuche irgendwie, unter einer lampe
mit genügend hellichkeit zu sitzen, was jedoch nicht immer machbar ist.
gleiches gilt für lampen am bett, die meist nicht mehr hell genug für meine
augen sind und das lesen vorm einschlafen in fremden zimmern schwierig
machen (hier hilft allerdings eine stirnlampe, wenn man auf komfort
zugunsten des lesens verzichten mag). generell führt mangelnde helligkeit
zu erheblichen unschärfen, die lesen erschwert und auch mit einer brille
nicht ausgeglichen werden kann, mit meiner gleitsichtbrille war das nie ein
problem. die anzeigen des armaturenbretts ohne sonne sind in normaler
sitzhaltung ab abends und nachts unscharf, ich muß meine augen sehr nah an
die armaturen bringen zum lesen, nicht ungefährlich beim fahren.
das erkennnen von linienplänen in s-oder u-bahnen (oder preisschilder etc.
in schaufenstern)) ist ebenfalls nicht möglich, entweder sind sie zu hoch
angeordnet und unscharf oder im intermediären bereich, der eine brille bei
mir erfordert. dies gilt auch für den umgang mit dem coputerbildschirm,
denn dauerhaft aus einer entfernung von ca. 40cm auf den schirm zu schauen
ist nicht möglich, sodass ich hier oft eine brille tragen muß. kleinere
reparaturen an oder mit glänzenden teilen (metallene schrauben o.ä.) werden
durch das blenden bei notwendiger beleuchtuung recht schwierig.

lesen

die augen ermüden sehr schnnell, es kommt zu spannungen um die augen und am
liebsten würde man die augen schließen. dies schränkt die freude am lesen
erheblich ein.

fernsehen im schwach erhellten zimmer
ein textlaufband ist sehr unscharf, es kommt insbesondere abends zum
blenden von hellen bildteilen, die sich in horizontalen blendlinien vom
bildschirm zum auge hin darstellen. das sehen ist zunehmend mühsam und es
wird schwierig, das bild scharf zu halten. fernsehen am abend wird einfach
sehr mühsam und ermüdend für die augen.

einkaufen
um die oberen oder unteren regale lesen zu können, ist eine brille
erforderlich.

schlußfolgerung
ich sehe weniger scharf und weniger gut als mit der gleitsichtbrille.
da ich nach mehreren jahren die halos und die blendungen und die damit
einhergehnden unschärfen – auch im intermediären bereich – nicht völlig
ausgleichen oder unterdrücken kann, überlege ich, die multifokallinsen
entfernen und mir monofokallinsen implantieren zu lassen. Ich bin mir
jedoch noch nicht endgültig sicher.

yoyo

Nachtrag:

nun denn: ich war vor 2 monaten in frankfurt und erhielt dort eine klare

aussage zu meinen problemen mit dem blenden: die miultifokallinsen müssen
raus und monos rein. problemnatisch ist meine lange wartezeit von 4 jahren.
man gab mir bedenkzeit von 2-3 monaten. 2 monate sind nun rum und ich bin
nächste woche zur op-besprechung wieder in frankfurt. wenns irgend geht,
lass ich mir die multifokallinsen gegen monolinsen tauschen. hab ganz schön
bammel wegen der risiken nach 4 jahren. drückt mir die daumen, ich berichte
weiter. yoyo

28 Gedanken zu „Bericht über Restor Multifokallinsen in Frankfurt

  1. engel

    Hallo yoyo,
    ich habe mit Interesse Deinen Bericht über die Probleme mit den Miols gelesen. Wurden diese inzwischen gegen Iols ausgetauscht? Ich selbst habe mir wegen des Grauen Stars im Dezember 2010 innerhalb eines Monats in beide Augen Monolinsen einsetzen lassen, mit denen ich in der Ferne hervorragend sehe, vor allem auch beim nächtlichen Autofahren. Für die Nähe (PC) trage ich meistens eine Lesebrille (1,5), was mir aber auch schon vor der OP bewußt war. Ich hatte mich vor der OP intensiv über das Internet informiert und bin immer wieder auf die von Dir geschilderten Probleme gestoßen. Ich wollte deshalb das Risiko mit den Miols nicht eingehen und habe mich für die Monofokallinsen entschieden und bin damit bis heute gut gefahren.
    Ich bin gespannt auf Deine Antwort. engel

    Antworten
  2. yoyo

    hallo engel,
    nach eingehender beratung lehnte der prof. kohnen in frankfurt den austausch gegen monos ab, da die jetzigen multifokallinsen nach 4jahren eingewachsen sein können und das risiko zu groß sei, daß der linsensack beschädigt, bzw mit entfernt wird, was dann fast einer blindheit gleichkommt. das wars dann für mich, ich muß mich mit all den problemen abfinden und mit den multifokallinsen zurechtkommen. deine entscheidung für monos kann ich nach meinen erfahrungen als richtige entscheidung sehen, ich wünschte, ich hätte meine brille wieder und die ganzen blendungen, unschärfen und halos wären weg. da muß ich halt nun mit leben. yoyo

    Antworten
  3. Lensman

    Habe das gleiche Problem, mir hat man zu torischen Multifokallinsen geraten.
    5 Wochen nach der OP, am Tage alles Klasse, kann lesen und auch Computer, in der Ferne alles Klasse. Mein Unscharfbereich liegt bei 60 cm bis 1 Meter.
    Aber Nachts da bekam ich das erste mal ein Schreck. Lichter und da unter nochmal 3 Mal Schattenlichter, Amaturen im Auto unscharf, die Schilder und Nummerschilder kann ich scharf sehen. Bei Regen noch schlimmer. Dafür 2000 Euro bezahlt. Hätte lieber normale und eben zum lesen und Computer eine Brille.
    Die meinten man gewöhnt sich daran und es soll etwas besser werden, ich glaube nicht.
    Lensman

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  4. Aenne

    Nachdem ich hier gelesen habe, schwindet meine Hoffnung auf gutes Sehen.
    Meine erste meine erst OP ist jetzt fast 4 Wochen und die zweite 2 Wochen her.
    Die Blendung ist sehr stark, jede Digitalanzeige sehe ich leicht verschwommen. Lesen und PC – die Buchstaben werfen Schatten. Mein Feinarbeiten kann ich gar nicht mehr machen. Mit dem Einkaufen klappt es auch nicht. Ich habe mir ein einfache Lesebrille gekauft und schminke mich mit einem Vergrößeringsspiegel.. Trotzdem ist mir das scharfe Sehen nicht vergönnt.
    Im Moment ist das total frustrierend und für den Preis ziemlich unbefriedigend. Man sagte mir, es soll sich bessern, aber ich bin mir nicht so sicher.
    Aenne

    Antworten
    1. kostnermo Artikelautor

      Hallo Aenne,
      tut mit Leid, dass auch du Probleme mit Blendungen und unscharfem Sehen hast.
      Mit “Bessern” meinen Ärzte oft auch, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt.
      Da ich normale phake Linsen implantiert bekommen habe, kann ich dir leider nicht weiterhelfen bzw. irgendwelche Tipps geben.

      Grüße
      Patrick

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  5. Lensman

    Bei mir ist die OP seit Ende Sptember her, beide Augen. Ich kann sagen, man gewöhnt sich wirklich daran, mit dem 3 fach sehen der Autobeleuchtung, stört mich nicht mehr so doll. Ich suche mir bei fahren in der Nacht, Punkte die ich scharf sehe, wie Autokennzeichen, Fahrbahnmarkierung und Pfosten, Verkehrsschilder.
    Man darf den Schwerpunkt nicht in die Autolichter legen. Das Amaturenbrett sehe ich auch schärfer, mehrmals blinzeln und es wird etwas schärfer.
    Dafür ist am Tage alles Klasse, bis auf den Bereich 60cm – 100cm. Das ist der unscharfe Bereich und normal bei diesen Linsen. Dafür keine Brille mehr! Die komplette Einheilung der Linsen kann bis zu 1/2 Jahr dauern, ist bei jeden verschieden hat man mir in der Augenklinik gesagt. Im Januar bin ich wieder mit einer Nachkontrolle dran und 2 Stunden Messungen. Das letzte Mal dan, eventuell muß mit einen Laser noch Reste der alten Linse verdampft werden. Ist ambulant und ohne Schmerzen. Man kann dann gleich noch etwas besser sehen.
    Gruß Lensmen

    Antworten
  6. Aenne

    Erstmal Danke für Eure Antworten. Vielleicht geht es ja doch noch irgendwann besser. Die nächste Untersuchung habe ich in 3 Wochen.
    Bei mir ist es auch das Problem, ich mache Perlenschmuck, allerdings nicht beruflich. Das wäre sonst eine Katastrophe. Aber die kleinen 1,5 mm Perlen kann ich schon gar nicht richtig erkennen. Ich sehe die Löcher nicht, durch die ich arbeiten muss. Außerdem glitzern die Perlchen sehr stark und dann habe ich wieder die Verdoppelungen. Im Moment macht mich das sehr unzufrieden.
    Aenne

    Antworten
  7. Lensman

    Ich arbeite in der Qualitätssicherung für Herzschrittmacher, dort sind auch kleine Teile, da benutze ich das Mikroskop oder die Lupe, aber die anderen auch. Vorschrift, vor der OP konnte ich nichtmal mit Lupe mehr etwas erkennen. Also wie Tag und Nacht. Ganz wie eigende Linsen wird es nie werden. Sind eben künstlich, aber ohne gar nicht auszudenken wo man da endet. Viele Menschen ab 40 oder 50 Jahren können nicht mehr so scharf sehen, einige merken das nicht mal.

    Antworten
  8. Aenne

    Hallo Lensmann,
    vor der OP hatte ich ein Gleitsichtbrille und wenn ich Feinarbeiten gemacht habe, ging das ohne Brille besser. Diese Eigenschaft war typisch für meine Kurzsichtigkeit und ist mit den Linsen verloren gegangen. Darauf wurde ich auch aufmerksam gemacht. Ich habe auch eine Lupe. Die vergrößert zwar, aber die Doppelungen sind noch da und vor allen Dingen bei glänzenden Materialien sehe ich nicht viel.
    Zur Zeit sehe ich mit den Linsen schlechter als mit der Gleitsichtbrille.
    Daß viele Menschen nicht gut sehen und es nicht merken, liegt daran, daß sie das schlechte Sehen als normal empfinden. Mein Optiker ist immer entsetzt, daß solche Menschen noch behaupten, sie bräuchten keine Brille und sie setzen sich auch noch ans Steuer.
    Gruß
    Aenne

    Antworten
  9. Lensmann

    Meine Halos sind wesentlich besser geworden. Ich kann jetzt 80 % Nah und Fern gucken. Vorher mit Brille und grauen Star 15%. Monitor kann ich in 40 cm Entfernung ohne Brille scharf erkennen, mein unscharfer Bereich ist von 50 – ca. 120 cm. Ich trage keine Brille mehr und mit dem Nachtsehen wird auch immer besser.
    Ich kann mich bis jetzt nicht beklagen. Ich habe Torrische Multifokallinsen bekommen. Die sind jetzt auch eingewachsen, so das ein flattern was ich manchmal hatte, nicht mehr vorkommt.

    Gruß Lensmann

    Antworten
  10. Aenne

    Hallo Lensmann,
    schön, daß es bei Ihnen so gut geklappt hat.
    Am Donnerstag wurde das recht Auge gelasert – mit Yag-Laser, da die Blendung und Schleier immer noch gleich waren.
    Jetzt habe ich diese flattrige “Feder” in einem Bereich zwar weg und z.T. auch die Schlieren, allerdings sehe ich jetzt Schlieren in einem anderen Bereich – mehr mittig, was sehr stört.
    Mein Operateur sprach von Kapselfalten und die Mitarbeiterin, die die Nachuntersuchung durchführte von Nachstar. Dabei hatte ich keine Staroperation. Nur, diese “Nachbesserung” wird von der GKV übernommen. Mich ärgert das, weil ich der Meinung bin, eine Nachbesserung muß die Klinik tragen. Schließlich habe ich nicht 4000 Euro aus eigener Tasche bezahlt, um so abgespeist zu werden.

    Jetzt hoffe ich, daß diese Schlieren verschwinden, daß das nur eine Folge des Laserns ist und das erst abheilen muss.

    Lieben Gruß
    Aenne

    Antworten
  11. Lensmann

    Hallo Aenne,

    bei mir wurde auch ein leichter Nachstarr festgestellt, der aber noch nicht gelasert werden muss. Aber wenn, meinten die in der Klinik und auch meine Augenärztin ist das eine unproblematische Sache und meine Augenärztin hat einen Laser und kann das selber machen. Ich habe Torrische Multifokallinsen die erst 2009 auf den Markt gekommen sind. Hatte an einer 3 monatigen Studie teilgenommen und musste für beide Augen 2000 Euro bezahlen. Die Nachstarrbehandlung übernimmt die Krankenkasse.

    Lieben Gruß
    Lensmann

    Antworten
  12. Aenne

    Hallo Lensmann,
    danke erst einmal für die Anwort. Dann brauche ich mir wegen des Nachlaserns keine Gedanken zu machen. Nur verschwindet dieser merkwürdige Schmierpunkt auch nach dem Nachlasern immer noch nicht.
    Ein Studienteilnehmer zu sein, hat gewiß auch Vorteile. Wenn ich in der Augenklinik anrufe, habe ich den Eindruck, keiner weiss so richtig Bescheid und ich muß dann immer vorbeifahren und erst mit dem Arzt sprechen,

    Lieben Gruß
    Aenne

    Antworten
  13. Rocky

    Hallo,

    ich soll 2 Multifokallinsen bekommen, die erste kam am Dienstag (28.2.12) rein. Angeblich sollte ich gleich nach der OP lesen können.

    Leider kann davon nicht die Rede sein. Weder in der Ferne noch auf mittleren Entfernungen sehe ich irgend etwas einigermaßen scharf. Beim Lesen das Gleiche.

    Die Nahsicht ist so, dass ich auch Bücher mit größerer Schrift nicht lesen kann. Nur mit viel Konzentration konnte ich beim Augenarzt etwas erkennen, was der Augenarzt dann gleich mit “Sie könne ja lesen” kommentierte. Was ich als schlechten Witz bezeichne.

    Was meint ihr?
    Rocky

    Antworten
  14. Lensmann

    Hallo Rocky,
    ganz normal, die Linsen haben 2 Focuspunkte, die natürlichen einen. Bis Dein Auge sich daran gewöhnt haben vergeht einige Zeit. Ich war 4 Wochen krank geschrieben, bis ich einigermassen scharf sehen konnte. Selbst jetzt ein halbes Jahr nach der Operation treten noch Veränderungen im Nachtsehen auf. Die Verzerrungen werden ganz langsam besser. Die Linse muß wieder einwachsen in den Kapselsack, der zieht sich langsam wieder zusammen. Aber ich konnte klar gleich sehen gegen vorher mit dem grauen Star. Schärfer auch als vorher, wo ich trotz Brille nur noch 15% sehen konnte. Jetzt sind es ca. 80% ohne Brille. Der Bereich zwischen 50cm und 150cm ungefähr bleibt unscharf. Das ist normal, dass sind die beiden Fokuspunkte in der Linse. Aber lesen und Computer geht jetzt gut, auch das in der Ferne. Geduld ist angesagt, ich dachte auch man kann gleich sehen wie ein Adler und war entäuscht, bin jetzt gegen früher ganz zu frieden.

    Gruß Lensmann

    Antworten
  15. Rocky

    Hallo Lensmann

    das hört sich ja bei Dir besser als als bei mir. Ich hatte die OP in einer Augenklinik in Düsseldorf. Meine Erfahrungen dort sind bislang eher negativ. Man hatte mir zuvor definitiv versprochen, dass ich sofort lesen kann. Stimmt ja auch – die Überschrift der Bildzeitung kann ich gerade so entziffern :-( So hatte ich mir das allerdings nicht gedacht.

    Ich werde mal die ganze Story gerne hier wiedergeben.

    Antworten
  16. Aenne

    Vor ca. 2 Wochen war ich wieder in der Augenklinik, um die “Nachbesserung” am linken Auge abzuklären und einen Termin zu machen.

    Gleichzeitig habe ich auf diese Schlieren bzw. das Wölkchen im gelaserten Augen hingewiesen und wurde an ein Ärztin weitergeleitet, die mir sagte, daß das nicht mehr verschwindet und ich mich daran gewöhnen werde. Dazu fehlten mir die Worte. Allerdings schickte sie mich dann zu einer Schichtaufnahme und somit wurde ein Teil des Auges untersucht.
    Der Arzt dort empfahl mir dann gleich, das komplette Auge untersuchen zu lassen, würde aber 95 € kosten. Dazu fehlten mir dann auch die Worte.
    Wieder zurück zur ersten Ärztin wurde mir mitgeteilt, daß die Netzhaut in Ordnung ist.

    Abschließend hatte ich noch eine Kontrolle durch meine behandelnden Arzt, der mir wiederum sagte, daß diese Schlieren vom Lasern verschwinden und von einer Schichtaufnahme des Auges war nicht die Rede.

    Das Ganze hat mich 3 Stunden und Nerven gekostet, denn bei solchen Aussagen kann wirklich kein Patient mehr wissen, was eigentlich los ist.

    Diese Werbung “Gleitsichtbrille im Auge” kann ich auch nicht Ernst nehmen.
    Zur Zeit lese ich noch mit einer Billiglesebrille, bis dann das 2. Auge auch korrigiert wurde. Das ist im Moment nicht optimal. Danach werde ich mir beim Optiker eine Lesebrille anfertigen lassen.

    Am PC kann ich auch noch nicht vernünftig arbeiten.

    Lieben Gruß
    Aenne

    Antworten
    1. Rocky

      Aenne, schreib mir doch mal eine Email. Vielleicht solltest Du Dich in Düsseldorf untersuchen lassen, ob alles in Ordnung ist. Auf jeden Fall würde ich einen zweiten und sehr guten Arzt zu Rate ziehen. Und das eher schnell.

      Was NICHT stimmt: “Gleitsichtbrille im Auge” – auch wenn es die Hochglanzprospekte gerne versprechen. Vielmehr handelt es sich um zwei “Festbrennweiten”, wie für eine Fotokamera. Und zwar eine für nah und eine für Fern.

      Daraus ergibt sich ein Bereich mittlerer Entfernung, in dem man etwas unklar sieht. Was in den Prospekten nicht drin steht und auch bei der Vorbesprechung nicht erwähnt wurde.

      Also, bei mir wurde nun auch das rechte Auge operiert. Ich kann sehr kleine Schriften lesen und auch in der Entferrnung ist das sehen gut. Das linke Auge (vor ca. 1,5 Wochen operiert) hinkt im Ergebnis nach. Insgesamz hat sich aber eine deutliche Verbesserung ergeben. Ich kann mit etwas Anstrengung schon die kleinste Schrift auf der (Augenarzt-) Lesetafel, die ich in der Hand halte, lesen.

      Als Fazit würde ich derzeit sagen: Man kann bifokale Linsen in Betracht ziehen. Aber wer mit einer Gleitsichtbrille auskommt und auch keine Linsentrübung hat, sollte es lassen.

      Ich selbst bin 4 Jahre sehr gut mit folgender Lösung ausgekommen: Eine Einstärkenbrille, deren Fernsicht etwas zugunsten des Lesebereiches reduziert war. Das sollte unbedingt der Augenarzt ausmessen; niemals der Optiker. Ich habe damit lange Zeit lesen können und trotzdem gut im Alltag gesehen.

      Irgendwann geht das natürlich nicht mehr, allein schon wegen meiner Linsentrübung, die ich vor der OP hatte.

      Antworten
        1. Mongkut

          Hallo Aenne,

          ich habe auch vor 2 Wochen Multifokallinsen bekommen und bin total unglücklich. Ich sehe vor allem im Intermediärbereich sehr schlecht (30 bis 100 cm). Kann am PC ohne Brille nicht arbeiten. Hat sich denn das Scharfsehen bei Dir gebessert? Ich fühle mich dauernd ganz schwummrig. Mich würde wirklich interessieren, ob sich daran noch etwas ändert oder ob man tatsächlich mit dieser schlechten Sicht leben muss.
          Herzlichen Dank.
          Gruss
          Mongkut

          Antworten
          1. Aenne

            Hallo,
            ich war schon lange nicht mehr hier.

            Bei mir hat sich nichts gebessert. Der sog, Schmierfilm, der beweglich ist soll davon kommen, daß die Linsen sehr klar sind und ich dadurch altersbedingte Glaskörpereintrübungen stärker wahrnehme.
            An der Sehschärfe hat sich nichts geändert. Weit kann ich gut sehen, die Nähe sehe ich unscharf – immer noch mit Schatten über den Buchstaben. Inzwischen habe ich mir eine 2. Lesebrille angeschafft, weil ich eine immer verlege. Das ist noch lästiger, als früher mit der Gleitzusichtbrille.
            Übrigens war ich zur zusätzlich zur Untersuchung in der Augenuniklinik Bochum. Die konnten mir wegen der starken Blendungen und des Schmierfilms auch nicht helfen.

            Liebe Grüße
            Änne

  17. Rocky

    @Patrick:

    Hast Du Dir nun Monolinsen einsetzen lassen? Die von Dir beschriebenen Probleme kann ich teilweise bestätigen: Schlechtere Sicht im Mittelbereich und Blenden/Halos.

    Blenden und Halos sind bei mir allerdings vernachlässigbar. Das war vorher mit der Linsentrübung schlimmer.

    Grundsätzlich ist es ein guter Tip, so lange wie möglich und erträglich zu warten. Denn die Entwicklung der Linsen schreitet voran. Außerdem ändert sich mit zunehmenden Alter die “Altersweitsicht”, die eine Lesebrille erfordert, nicht mehr oder nur geringfügig (hoffe ich).

    Antworten
  18. Wolfgang

    Ich habe vor 10 Tagen einseitig eine AT LISA tri implantieren lassen und damit kann ich auch im Intermediärbereich lesen.

    Ich habe gerade einen ausführlichen Bericht geschrieben, ist scheinbar noch nicht online.

    Da mein anderes Auge noch gut sieht (nur Kurzsichtigkeit, kein grauer Star, keine Alterssichtikeit, kaum Astigmatismus) kann ich auch gut vergleichen.

    Ich bin sehr zufrieden, auch wenn das operierte Auge nicht so gut ist wie das natürliche.

    Antworten
  19. Rocky

    Hallo zusammen,

    Ich hatte vor knapp einem Jahr mit 45 Jahren links und rechts Multifokallinsen bekommen. Nun hat sich innerhalb von ca. 2 Monaten der Leseabstand von ca. 35cm auf locker 60cm verändert – das ist wirklich schlecht, denn ich befürchte eine weitere Veränderung. Dann bräuchte ich doch wieder eine Lesebrille :-(

    Hat das jemand auch so erlebt und kann man das eventuell durch Nachlasern beheben?

    Auf jeden Fall schon mal guten Rutsch ins neue Jahr!

    Antworten
  20. Thomas

    Bin 43 und habe mir eine Monookallinse einsetzen lassen und 6 Monate späater eine add one Multifokallinse mit dem hintergedanken das man die add on Linse problemlos entfernen kann.
    Fakt: ich möchte die Multifokallinse nur empfehlen zwar hat sie nachteile wie halos ….. nach 6 Monaten geöhnt man sich aber daran

    Antworten
    1. Aenne

      Hallo Thomas,
      ich habe auch Multifokallinsen – länger als 6 Monate und kann nur sagen, daß ich mich nicht an die Halos gewöhnen kann. Mein Nahbereich war vor der OP deutlich besser. Inzwischen habe ich überall eine Lesebrille rumliegen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

      Liebe Grüße
      Aenne

      Antworten

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